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1. Damen Bundesliga
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Am kommenden Wochenende startet für unsere Damen nach zweiwöchiger Pause die Bundesliga mit zwei Spielen in der Fremde. Zunächst geht es nach Langstadt (Hessen ) ehe es am Sonntag Richtung Ostwestfalen zum Rivalen aus Bad Driburg geht. Stephan Roscher offizieller Berichterstatter der Damen Bundesliga , hat die beiden Partien mit Einschätzungen der Verantwortlichen für Sie zusammengefasst. 
Am kommenden Wochenende startet für unsere Damen nach zweiwöchiger Pause die Bundesliga mit zwei Spielen in der Fremde. Zunächst geht es nach Langstadt (Hessen ) ehe es am Sonntag Richtung Ostwestfalen zum Rivalen aus Bad Driburg geht. Stephan Roscher offizieller Berichterstatter der Damen Bundesliga , hat die beiden Partien mit Einschätzungen der Verantwortlichen für Sie zusammengefasst. 

Samstag, 15.00 Uhr: TSV Langstadt – TV Busenbach

Beide Teams sind gleich zweimal am Wochenende im Einsatz. Mit einem Sieg hätte der Aufsteiger in seinem ersten Jahr Bundesliga den Play-off-Einzug auch rechnerisch unter Dach und Fach gebracht. Sehr wahrscheinlich ist dieser aber auch dann, wenn es gegen die erst drei Punkte auf ihrem Konto verbuchenden Badenerinnen daneben gehen sollte. Doch Langstadt will nichts anbrennen lassen und kündigt an, in starker Aufstellung aufzulaufen.

Manfred Kämmerer deutet an, dass man in starker Besetzung auflaufen wird. „Die Aufstellung beim TSV wird wieder kurzfristig entschieden“, so der Sportliche Leiter. „Fest steht jedoch, dass wir gegenüber dem Kolbermoor-Spiel eine wesentlich veränderte Mannschaft ins Rennen schicken werden.“ Das Hinspiel in Waldbronn gewannen die Hessinnen mit Petrissa Solja aber ohne Cheng Hsien-Tzu mit 6:3. „Für Busenbach ist dieses Spiel die letzte Möglichkeit, vielleicht nochmal in den Kampf um die Play-Offs einzugreifen“, sagt Coach Thomas Hauke. “Wir rechnen daher mit hoch motivierten Gästen.“

Nicht allzu optimistisch klingt dagegen Jessica Göbel: „Wie auch am Sonntag in Bad Driburg sind wir Außenseiter. Wenn Langstadt komplett spielt, wovon wir ausgehen, wird es schwer werden, etwas Zählbares zu holen. Das vordere Paarkreuz mit Peti und der Chinesin sind uns da meilenweit überlegen und auch unten muss man die Partien erstmal für sich entscheiden.“

 

Sonntag, 14.00 Uhr: TuS Bad Driburg – TV Busenbach

Die Position der Ostwestfälinnen im Kampf um den zweiten Tabellenplatz, den zwar auch Bingen noch erreichen könnte, der aber in erster Linie noch von Meister Kolbermoor angepeilt wird, ist nicht ungünstig aber auch nicht komfortabel. Sollte Berlin das Topspiel in Bayern gewinnen und der TuS gegen den Tabellenvorletzten beide Punkte einfahren, würde man bei 17:7 Punkten stehen, Kolbermoor dagegen bei 13:9 und müsste das erst einmal wettmachen. Durch wäre Bad Driburg dennoch nicht, zumal man noch gegen den Hauptrivalen, am 17. März vor heimischer Kulisse, an die Tische muss.

Der TVB ist für die TuS-Asse allerdings kein leichter Gegner. Im Hinspiel erkämpften sich die Badenerinnen vor 400 Fans in Sinzheim immerhin ein Remis. Jessica Göbel rechnet sich für ihr Team auch diesmal wieder etwas aus, zumindest sieht sie eine Außenseiterchance. „Gegen Driburg sehe ich mehr Chancen als gegen Langstadt“, so die Busenbacher Mannschaftsführerin. „Wir haben Driburg schon öfter das Leben schwer gemacht und uns mit dem ein oder anderen Pünktchen belohnt. Hier werden die Doppel richtungsweisend sein. Wenn wir es schaffen, das Spiel am Anfang offen zu halten, ist auch ein Punkt drin.“

Dagegen hätte der TuS natürlich etwas einzuwenden. „Wir gehen in das Spiel, um nach einiger Zeit mal wieder gegen Busenbach zu gewinnen und unsere gute Ausgangslage für einen Spitzenplatz zu verteidigen. Aber wir sind uns bewusst, wie unangenehm immer Busenbach für uns ist“, sagt Manager Franz-Josef Lingens. Der verstorbene Teambetreuer soll am Sonntag auch vor eigenem Publikum gewürdigt werden: „Wir werden, wie schon in Anröchte, nochmals im Trauerflor wegen des Todes unseres Freundes Siggi Rüster spielen“, so Lingens.