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Da das Spielsystem der deutschen Meisterschaften komplett neu überarbeitet wurde , gibt es keine garantierten Plätze mehr für die vermeintlich stärksten Spielerinnen . Bis auf die Nationalspielerinnen, muss jede Spielerin an den Landesmeisterschaften teilnehmen und mindestens im Finale sein um sich direkt für die deutschen Meisterschaften zu qualifizieren. 

Aus diesem Grund machten sich unsere Oldies am Samstag auf den Weg nach Weinheim um das Ticket DEUTSCHE MEISTERSCHAFTEN zu lösen.

An Position 1 (Tanja Krämer) und Postion 2 ( Jessica Göbel ) gesetzt , spielten sich beide mit nur 2 Satzverlusten souverän ins Finale .

An diesem Tag setzte sich Jessica mit 3:0 ( Ergebnis deutlicher als es war 13:11,11:9,11:6 )  gegen Tanja durch und sicherte sich somit letztmalig die Baden-Württembergische Meisterschaft. 

Wir gratulieren unseren Damen an dieser Stelle und freuen uns schon auf das nächste Heimspiel am 08.02.2019 um 18.30 Uhr gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf den TSV Schwabhausen . 

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Das hatten nur ganz wenige auf der Rechnung: Ein gut aufgelegter TV Busenbach erkämpfte gegen Pokalfinalist SV DJK Kolbermoor einen im Abstiegskampf enorm wichtigen Punkt. Bei einer zwischenzeitlichen 5:3-Führung für die Badenerinnen schien sogar ein Busenbacher Sieg möglich, doch das hintere Paarkreuz der Oberbayern sorgte am Ende für das letztlich leistungsgerechte Remis.

Der TV Busenbach hat sich – nach drei unglücklichen 4:6-Heimniederlagen in Folge – endlich einmal für eine gute Leistung mit etwas Zählbarem belohnt und nach Minuspunkten mit dem Tabellensiebten Schwabhausen gleichgezogen, während Kolbermoor nun bereits fünf Minuspunkte auf dem Konto hat, was die inzwischen angestrebte Vizemeisterschaft nicht gerade wahrscheinlicher macht. An den Titel ist längst nicht mehr zu denken, so souverän wie Berlin ganz oben seine Kreise zieht.

Nach den Doppeln lag der Gastgeber in Front, Kolbermoor sollte in der gesamten Partie nicht ein einziges Mal in Führung gehen. Dass sich Busenbachs Topdoppel Göbel/Krämer knapp gegen Ganina/Bondareva behauptete, war sicher keine Überraschung, wohl aber dass Lisa Lung und Lea Grohmann die Gäste-Asse Kristin Lang und Lily Zhang in fünf Sätzen niederringen konnten.

Das vordere Paarkreuz des SV DJK sorgte für den Ausgleich – Lily Zhang besiegte Tanja Krämer in drei Sätzen, Kristin Lang Jessica Göbel in vier Durchgängen, wobei die Busenbacherin in den letzten beiden Sätzen auf Augenhöhe war. Die gut aufgelegte Lisa Lung ließ Anastasia Bondareva keine Chance, was ebenso für Defensivstrategin Svetlana Ganina galt, gegen die die junge Lea Grohmann kein Land sah – 3:3.

Es folgte der große Auftritt des Busenbacher Spitzenpaarkreuzes. Tanja Krämer triumphierte in fünf Durchgängen über Kristin Lang, während Jessica Göbel gegen Lily Zhang nicht einmal einen Satz abgab.

Bei der Busenbacher 5:3-Führung glaubte mancher TVB-Fan bereits an den ersten Heimsieg der Saison – doch das war etwas zu vermessen. Lea Grohmann zeigte sich auch im Youngster-Duell mit Anastasia Bondareva überfordert. Und die auch in ihrem zweiten Einzel starke Lisa Lung hatte es diesmal mit der extrem sicheren Svetlana Ganina zu tun, der sie immerhin zwei Sätze abnehmen konnte. Als die junge Belgierin mit chinesischen Wurzeln im fünften Durchgang bei 7:7 den Ausgleich schaffte, schien die Sensation nahe, doch punktete Ganina mit all ihrer Erfahrung viermal hintereinander und besiegelte somit die Punkteteilung nach einer Spieldauer von insgesamt drei Stunden.

„Wenn man dann fünf hat, wird man irgendwie auch gierig, aber das 5:5 ist gerecht", räumte eine zufriedene Jessica Göbel nach der Partie ein. „Ein super Ergebnis für uns und nach den vielen knappen Niederlagen endlich mal eine Belohnung. Jetzt geht’s aufwärts - zu Hause sind wir einfach mit dem Publikum eine Klasse besser."?

„Ein schweres Spiel für uns, was ich nicht so erwartet hätte", sagte Kolbermoors Trainer Michael Fuchs. „Die Doppel kosten uns den Sieg. An beiden Tischen hat das nominell schwächere Doppel sehr stark gespielt, leider konnten aber auf beiden Tischen die Busenbacherinnen den 5. Satz knapp gewinnen. Lisa Lung hat für mich hier überrascht und überragend gespielt." Fuchs lässt auch die Einzel Revue passieren: „Die erste Einzelrunde war gut von uns. Das zweite „Break" gab es dann im vorderen Paarkreuz beim Stand von 3:3, wo Lily für mich überraschend gegen Jessica verloren hat, wobei man hier ganz klar auch sagen muss, dass Jessica ein sehr gutes Spiel gemacht hat. Eine starke Svetlana hat uns dann zumindest das Unentschieden gerettet." Das Fazit des SV DJK-Trainers: „Insgesamt ist natürlich das Unentschieden enttäuschend für uns, aber Busenbach hat heute gut gespielt und das muss man auch anerkennen."

 

www.tischtennis.de / Stephan Roscher 

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Ganz nach dem Motto : Ohne Fleiß kein Preis ,bastelt derzeit Daniel Effenberg an der Form seiner Schützlinge. Das dies nur mit großem Engagement geht - dürfte klar sein .

Ziel ist es , in der kommenden Saison wieder eine spielstarke Mannschaft ins Rennen schicken zu können und daran wird wie auf den Bildern zu sehen ist fleißig gearbeitet.

Momentan hat stehen mit Laura , Cedric , Joshua , Aaron , Jesaja , Max und Anakin 7 Talente zur Verfügung. Wir wünschen viel Erfolg laughing

 

 

Auf den Bildern Joshua, Aaron, Jesaja und Anakin mit Trainer Daniel Effenberger.

 

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Das war nichts für schwache Nerven. Nach dreieinviertel Stunden durfte der TSV Schwabhausen ein Remis in der extrem wichtigen Partie gegen den TV Busenbach bejubeln, weil die Gäste von den Doppeln an das gesamte Spiel über geführt hatten, jedoch nicht in der Lage waren, den Sack zuzumachen. Und weil Schwabhausen nie aufsteckte und bis zuletzt vorbildlich kämpfte. Der Punkt hilft dem Aufsteiger aus Oberbayern zunächst einmal mehr als den Busenbacherinnen, doch auch letztere haben etwas erreicht und sind zumindest einstweilen die rote Laterne an den TTK Anröchte losgeworden. Der Kampf um den Klassenerhalt bleibt jedenfalls völlig offen und äußerst spannend.

Das war nichts für schwache Nerven. Nach dreieinviertel Stunden durfte der TSV Schwabhausen ein Remis in der extrem wichtigen Partie gegen den TV Busenbach bejubeln, weil die Gäste von den Doppeln an das gesamte Spiel über geführt hatten, jedoch nicht in der Lage waren, den Sack zuzumachen. Und weil Schwabhausen nie aufsteckte und bis zuletzt vorbildlich kämpfte. Der Punkt hilft dem Aufsteiger aus Oberbayern zunächst einmal mehr als den Busenbacherinnen, doch auch letztere haben etwas erreicht und sind zumindest einstweilen die rote Laterne an den TTK Anröchte losgeworden. Der Kampf um den Klassenerhalt bleibt jedenfalls völlig offen und äußerst spannend.

Eigentlich war ein 1:1 in den Doppeln „eingepreist“, man hatte ebenso mit einem Sieg von Winter/Jeger auf Schwabhausener Seite gerechnet wie mit einem Erfolg der Busenbacher Parade-Formation Göbel/Krämer. Doch liefern konnten nur letztere mit einem ungefährdeten 3:0 über Nikitchanka/Tiefenbrunner. Winter/Jeger dagegen gaben zum Entsetzen der 105 Zuschauer einen sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand. Die ersten beiden Sätze hatten sie noch klar gewonnen gegen die TVB-Youngster Lung/Grohmann und im dritten Satz vergaben sie einen Matchball. Nicht nur dieser Durchgang ging weg, sondern das komplette Match kippte zum überraschenden 3:2-Erfolg der Busenbacherinnen. 2:0 für die Gäste – nun war Schwabhausen in einer psychologisch schwierigen Situation und musste ständig der Musik hinterherlaufen.

Zwar konnte Sabine Winter nach vier umkämpften Sätzen gegen Tanja Krämer verkürzen (9:11, 11:7, 11:9, 14:12), doch Jessica Göbel besiegte Mateja Jeger mit 3:1 und stellte den alten Abstand wieder her. Die weißrussische Defensivkünstlerin Alina Nikitchanka benötigte gegen Lea Grohmann fünf Sätze zum Erfolg, während Laura Tiefenbrunner gegen die Belgierin Lisa Lung kurz vor dem Ausgleich für den TSV zu stehen schien, jedoch ihre 2:0-Satzführung nicht ins Ziel bringen konnte, sodass Busenbach erneut mit zwei Siegen Vorsprung in Front lag.

Und wieder war es Sabine Winter, die ihr Team im Spiel hielt und auch das knappe Match gegen Jessica Göbel gewann (15:13, 7:11, 12:10, 8:11, 11:8), während am Nebentisch Tanja Krämer abermals für den alten Abstand in Form einer Busenbacher 5:3-Führung sorgte. Die ehemalige deutsche Nationalspielerin, seit Wochen in ansprechender Form und ohnehin stabil und abgeklärt gegen Materialspielerinnen, schlug die kroatische Kurznoppen-Akteurin Mateja Jeger letztlich ungefährdet mit 6:11, 11:8, 11:7 und 11:7.

Nun schien also der TV Busenbach dicht vor dem zweiten Saisonsieg zu stehen, jedoch hatte man die Rechnung ohne den Wirt, sprich die Nervosität der jungen Spielerinnen im unteren Paarkreuz, gemacht. Lisa Lung (20 Jahre) und Lea Grohmann (18) kamen mit der Situation, jetzt noch den sicher geglaubten Sieg verspielen zu können, psychologisch nicht zurecht und gingen völlig chancenlos gegen ihre Schwabhausener Kontrahentinnen unter. Natürlich muss man an dieser Stelle anmerken, dass die siegreichen TSV-Spielerinnen Alina Nikitchanka (22) und Laura Tiefenbrunner (18) kaum älter sind und mit der Situation, die sicher geglaubte Niederlage doch noch abwenden zu können, blendend umgingen. Nikitchanka jedenfalls besiegte Lung ebenso glatt und ohne Satzverlust (11:8, 11:5, 11:7) wie Tiefenbrunner Grohmann (11:3, 11:6, 11:5). Das letztlich wohl gerechte Remis nach einem spektakulären Bundesliga-Krimi war besiegelt.

„Insgesamt sind wir zufrieden mit dem 5:5 – ich denke, beide Teams hätten gewinnen können“, so TSV-Trainer Alexander Yahmed. „Nach dem Start sind wir wohl etwas glücklicher über den Punkt. Es war schon ein Schock, dass unser Einser-Doppel nach 2:0 noch verliert. Wir hatten dann mit Laura auch wieder 2:0 Sätze und verlieren. Aber das 5:5 ist echt okay.“ Yahmed fügt hinzu: „Wie versprochen wurde Topsport gezeigt.“

„Unterm Strich bin ich mit dem Unentschieden sehr zufrieden. Es war absolut toll und überragend, wie die Mädels gekämpft und sich dadurch wieder ins Spiel zurück gefightet haben“, freute sich Schwabhausens Abteilungsleiter Helmut Pfeil. „Egal wie die letzten Spiele nun enden werden: Wir werden definitiv nicht auf einem Abstiegsplatz die Vorrunde beenden. Das ist ein erster Teilerfolg auf unserem sicher nicht leichten Weg zu unserem Ziel Klassenerhalt.“

„Am Ende fühlt es sich wie eine Niederlage an“, sagt TVB-Frontfrau Jessica Göbel. „Wir haben die ganze Zeit geführt, aber man muss auch sagen, dass Schwabhausen näher an einem Sieg war als wir.“ Göbel, die die knappe Niederlage Tiefenbrunners gegen Lung im Hinterkopf hat, präzisiert: „Es hat nicht viel gefehlt und wir hätten im unteren Paarkreuz 0:4 gespielt - das ist einfach zu wenig.“  Göbels Resümee: „Für beide Teams ist das 5:5 letztendlich gerecht, aber es bringt auch niemanden voran. Es wird eine spannende Rückrunde geben.“ 

 

Quelle : www.tischtennis.de / Stephan Rocher 

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Dritter Saisonsieg für die SV Böblingen in der Tischtennis-Bundesliga. Die Schwäbinnen siegten im Baden-Württemberg-Derby mit 6:4 gegen den TV Busenbach in Sinzheim und belegen damit aktuell Tabellenplatz vier mit 6:8 Punkten – damit verfügen sie bereits über ein sattes Polster zur Abstiegszone. Der TV Busenbach ist mit nunmehr 2:12 Zählern Schlusslicht.  

Vor 320 Zuschauern kam Böblingens Paradedoppel Gotsch/Stähr zum Auftakt zu einem leichten Sieg gegen die Busenbacherinnen Lung/Grohmann. Für Yoshida/Xu sah es bei einem 3:6-Rückstand im fünften Satz gegen Göbel/Krämer nicht gut aus. Die Böblingerinnen kämpften sich aber noch einmal heran und gewannen hauchdünn mit 11:9. Spielstand nach den Doppeln also 2:0 für Böblingen – das hatte man sich beim Gastgeber anders erhofft.  

Auch im ersten Einzel gegen Jessica Göbel musste Mitsuki Yoshida über fünf Sätze gehen. Und auch hier hatte die Böblingerin das bessere Ende für sich – es war erst der zweite Saisonsieg der Japanerin im Einzel. Doch Tanja Krämer brachte den TVB durch einen 3:1-Sieg gegen Defensiv-Ikone Qianhong Gotsch heran. Dazu muss man wissen, dass die heute überdies glänzend aufgelegte Krämer sehr gut gegen Abwehr spielt und zu Gotschs wenigen Angstgegnerinnen zählt. Die belgische Nationalspielerin Lisa Lung konnte gegen Rosalia Stähr nachlegen, sodass es plötzlich nur noch 2:3 aus Busenbacher Sicht stand.  

Doch die routinierte Yanhua Yang-Xu stellte den alten Abstand wieder her, auch wenn sie phasenweise große Probleme mit der 18-Jährigen Lea Grohmann hatte, der es aber noch an Abgeklärtheit fehlt, solche Matches auch nach Hause zu bringen. Jessica Göbel musste im Anschluss eine 1:3-Niederlage gegen Gotsch hinnehmen, Busenbach gab sich jedoch noch lange nicht geschlagen. Krämer (3:0 gegen Yoshida) und Lung (umkämpftes 3:0 gegen Yang-Xu) sorgten für den 4:5-Zwischenstand. Rosalia Stähr, die bis dahin in der Saison erst zwei Einzel gewonnen hatte, sicherte gegen Lea Grohmann den Böblinger Sieg, wobei nur der erste Durchgang eng war, die Busenbacherin dann aber keine Chance mehr besaß. 

TVB-Frontfrau Jessica Göbel übte Selbstkritik: „Heute geht die Niederlage voll auf meine Kappe. Wenn wir schon nicht unser Doppel gewinnen können, muss ich das Einzel gegen Yoshida gewinnen. Das ist jetzt das dritte 4:6 in Folge - einfach bitter!“

„Es war von Anfang an ein sehr intensives Spiel von beiden Seiten“, sagte ein zufriedener SVB-Trainer Volker Ziegler. „Wir sahen zwei Mannschaften, die kämpfen können. Was unser Team ausmacht ist, dass jede einen Zähler beigesteuert hat und dazu auch noch beide Doppel kamen. Ich denke, unser Sieg ist verdient.“

 

Quelle:www.tischtennis.de / Stephan Roscher 

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