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Das war nichts für schwache Nerven. Nach dreieinviertel Stunden durfte der TSV Schwabhausen ein Remis in der extrem wichtigen Partie gegen den TV Busenbach bejubeln, weil die Gäste von den Doppeln an das gesamte Spiel über geführt hatten, jedoch nicht in der Lage waren, den Sack zuzumachen. Und weil Schwabhausen nie aufsteckte und bis zuletzt vorbildlich kämpfte. Der Punkt hilft dem Aufsteiger aus Oberbayern zunächst einmal mehr als den Busenbacherinnen, doch auch letztere haben etwas erreicht und sind zumindest einstweilen die rote Laterne an den TTK Anröchte losgeworden. Der Kampf um den Klassenerhalt bleibt jedenfalls völlig offen und äußerst spannend.

Das war nichts für schwache Nerven. Nach dreieinviertel Stunden durfte der TSV Schwabhausen ein Remis in der extrem wichtigen Partie gegen den TV Busenbach bejubeln, weil die Gäste von den Doppeln an das gesamte Spiel über geführt hatten, jedoch nicht in der Lage waren, den Sack zuzumachen. Und weil Schwabhausen nie aufsteckte und bis zuletzt vorbildlich kämpfte. Der Punkt hilft dem Aufsteiger aus Oberbayern zunächst einmal mehr als den Busenbacherinnen, doch auch letztere haben etwas erreicht und sind zumindest einstweilen die rote Laterne an den TTK Anröchte losgeworden. Der Kampf um den Klassenerhalt bleibt jedenfalls völlig offen und äußerst spannend.

Eigentlich war ein 1:1 in den Doppeln „eingepreist“, man hatte ebenso mit einem Sieg von Winter/Jeger auf Schwabhausener Seite gerechnet wie mit einem Erfolg der Busenbacher Parade-Formation Göbel/Krämer. Doch liefern konnten nur letztere mit einem ungefährdeten 3:0 über Nikitchanka/Tiefenbrunner. Winter/Jeger dagegen gaben zum Entsetzen der 105 Zuschauer einen sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand. Die ersten beiden Sätze hatten sie noch klar gewonnen gegen die TVB-Youngster Lung/Grohmann und im dritten Satz vergaben sie einen Matchball. Nicht nur dieser Durchgang ging weg, sondern das komplette Match kippte zum überraschenden 3:2-Erfolg der Busenbacherinnen. 2:0 für die Gäste – nun war Schwabhausen in einer psychologisch schwierigen Situation und musste ständig der Musik hinterherlaufen.

Zwar konnte Sabine Winter nach vier umkämpften Sätzen gegen Tanja Krämer verkürzen (9:11, 11:7, 11:9, 14:12), doch Jessica Göbel besiegte Mateja Jeger mit 3:1 und stellte den alten Abstand wieder her. Die weißrussische Defensivkünstlerin Alina Nikitchanka benötigte gegen Lea Grohmann fünf Sätze zum Erfolg, während Laura Tiefenbrunner gegen die Belgierin Lisa Lung kurz vor dem Ausgleich für den TSV zu stehen schien, jedoch ihre 2:0-Satzführung nicht ins Ziel bringen konnte, sodass Busenbach erneut mit zwei Siegen Vorsprung in Front lag.

Und wieder war es Sabine Winter, die ihr Team im Spiel hielt und auch das knappe Match gegen Jessica Göbel gewann (15:13, 7:11, 12:10, 8:11, 11:8), während am Nebentisch Tanja Krämer abermals für den alten Abstand in Form einer Busenbacher 5:3-Führung sorgte. Die ehemalige deutsche Nationalspielerin, seit Wochen in ansprechender Form und ohnehin stabil und abgeklärt gegen Materialspielerinnen, schlug die kroatische Kurznoppen-Akteurin Mateja Jeger letztlich ungefährdet mit 6:11, 11:8, 11:7 und 11:7.

Nun schien also der TV Busenbach dicht vor dem zweiten Saisonsieg zu stehen, jedoch hatte man die Rechnung ohne den Wirt, sprich die Nervosität der jungen Spielerinnen im unteren Paarkreuz, gemacht. Lisa Lung (20 Jahre) und Lea Grohmann (18) kamen mit der Situation, jetzt noch den sicher geglaubten Sieg verspielen zu können, psychologisch nicht zurecht und gingen völlig chancenlos gegen ihre Schwabhausener Kontrahentinnen unter. Natürlich muss man an dieser Stelle anmerken, dass die siegreichen TSV-Spielerinnen Alina Nikitchanka (22) und Laura Tiefenbrunner (18) kaum älter sind und mit der Situation, die sicher geglaubte Niederlage doch noch abwenden zu können, blendend umgingen. Nikitchanka jedenfalls besiegte Lung ebenso glatt und ohne Satzverlust (11:8, 11:5, 11:7) wie Tiefenbrunner Grohmann (11:3, 11:6, 11:5). Das letztlich wohl gerechte Remis nach einem spektakulären Bundesliga-Krimi war besiegelt.

„Insgesamt sind wir zufrieden mit dem 5:5 – ich denke, beide Teams hätten gewinnen können“, so TSV-Trainer Alexander Yahmed. „Nach dem Start sind wir wohl etwas glücklicher über den Punkt. Es war schon ein Schock, dass unser Einser-Doppel nach 2:0 noch verliert. Wir hatten dann mit Laura auch wieder 2:0 Sätze und verlieren. Aber das 5:5 ist echt okay.“ Yahmed fügt hinzu: „Wie versprochen wurde Topsport gezeigt.“

„Unterm Strich bin ich mit dem Unentschieden sehr zufrieden. Es war absolut toll und überragend, wie die Mädels gekämpft und sich dadurch wieder ins Spiel zurück gefightet haben“, freute sich Schwabhausens Abteilungsleiter Helmut Pfeil. „Egal wie die letzten Spiele nun enden werden: Wir werden definitiv nicht auf einem Abstiegsplatz die Vorrunde beenden. Das ist ein erster Teilerfolg auf unserem sicher nicht leichten Weg zu unserem Ziel Klassenerhalt.“

„Am Ende fühlt es sich wie eine Niederlage an“, sagt TVB-Frontfrau Jessica Göbel. „Wir haben die ganze Zeit geführt, aber man muss auch sagen, dass Schwabhausen näher an einem Sieg war als wir.“ Göbel, die die knappe Niederlage Tiefenbrunners gegen Lung im Hinterkopf hat, präzisiert: „Es hat nicht viel gefehlt und wir hätten im unteren Paarkreuz 0:4 gespielt - das ist einfach zu wenig.“  Göbels Resümee: „Für beide Teams ist das 5:5 letztendlich gerecht, aber es bringt auch niemanden voran. Es wird eine spannende Rückrunde geben.“ 

 

Quelle : www.tischtennis.de / Stephan Rocher 

Das war nichts für schwache Nerven. Nach dreieinviertel Stunden durfte der TSV Schwabhausen ein Remis in der extrem wichtigen Partie gegen den TV Busenbach bejubeln, weil die Gäste von den Doppeln an das gesamte Spiel über geführt hatten, jedoch nicht in der Lage waren, den Sack zuzumachen. Und weil Schwabhausen nie aufsteckte und bis zuletzt vorbildlich kämpfte. Der Punkt hilft dem Aufsteiger aus Oberbayern zunächst einmal mehr als den Busenbacherinnen, doch auch letztere haben etwas erreicht und sind zumindest einstweilen die rote Laterne an den TTK Anröchte losgeworden. Der Kampf um den Klassenerhalt bleibt jedenfalls völlig offen und äußerst spannend.

Das war nichts für schwache Nerven. Nach dreieinviertel Stunden durfte der TSV Schwabhausen ein Remis in der extrem wichtigen Partie gegen den TV Busenbach bejubeln, weil die Gäste von den Doppeln an das gesamte Spiel über geführt hatten, jedoch nicht in der Lage waren, den Sack zuzumachen. Und weil Schwabhausen nie aufsteckte und bis zuletzt vorbildlich kämpfte. Der Punkt hilft dem Aufsteiger aus Oberbayern zunächst einmal mehr als den Busenbacherinnen, doch auch letztere haben etwas erreicht und sind zumindest einstweilen die rote Laterne an den TTK Anröchte losgeworden. Der Kampf um den Klassenerhalt bleibt jedenfalls völlig offen und äußerst spannend.

Eigentlich war ein 1:1 in den Doppeln „eingepreist“, man hatte ebenso mit einem Sieg von Winter/Jeger auf Schwabhausener Seite gerechnet wie mit einem Erfolg der Busenbacher Parade-Formation Göbel/Krämer. Doch liefern konnten nur letztere mit einem ungefährdeten 3:0 über Nikitchanka/Tiefenbrunner. Winter/Jeger dagegen gaben zum Entsetzen der 105 Zuschauer einen sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand. Die ersten beiden Sätze hatten sie noch klar gewonnen gegen die TVB-Youngster Lung/Grohmann und im dritten Satz vergaben sie einen Matchball. Nicht nur dieser Durchgang ging weg, sondern das komplette Match kippte zum überraschenden 3:2-Erfolg der Busenbacherinnen. 2:0 für die Gäste – nun war Schwabhausen in einer psychologisch schwierigen Situation und musste ständig der Musik hinterherlaufen.

Zwar konnte Sabine Winter nach vier umkämpften Sätzen gegen Tanja Krämer verkürzen (9:11, 11:7, 11:9, 14:12), doch Jessica Göbel besiegte Mateja Jeger mit 3:1 und stellte den alten Abstand wieder her. Die weißrussische Defensivkünstlerin Alina Nikitchanka benötigte gegen Lea Grohmann fünf Sätze zum Erfolg, während Laura Tiefenbrunner gegen die Belgierin Lisa Lung kurz vor dem Ausgleich für den TSV zu stehen schien, jedoch ihre 2:0-Satzführung nicht ins Ziel bringen konnte, sodass Busenbach erneut mit zwei Siegen Vorsprung in Front lag.

Und wieder war es Sabine Winter, die ihr Team im Spiel hielt und auch das knappe Match gegen Jessica Göbel gewann (15:13, 7:11, 12:10, 8:11, 11:8), während am Nebentisch Tanja Krämer abermals für den alten Abstand in Form einer Busenbacher 5:3-Führung sorgte. Die ehemalige deutsche Nationalspielerin, seit Wochen in ansprechender Form und ohnehin stabil und abgeklärt gegen Materialspielerinnen, schlug die kroatische Kurznoppen-Akteurin Mateja Jeger letztlich ungefährdet mit 6:11, 11:8, 11:7 und 11:7.

Nun schien also der TV Busenbach dicht vor dem zweiten Saisonsieg zu stehen, jedoch hatte man die Rechnung ohne den Wirt, sprich die Nervosität der jungen Spielerinnen im unteren Paarkreuz, gemacht. Lisa Lung (20 Jahre) und Lea Grohmann (18) kamen mit der Situation, jetzt noch den sicher geglaubten Sieg verspielen zu können, psychologisch nicht zurecht und gingen völlig chancenlos gegen ihre Schwabhausener Kontrahentinnen unter. Natürlich muss man an dieser Stelle anmerken, dass die siegreichen TSV-Spielerinnen Alina Nikitchanka (22) und Laura Tiefenbrunner (18) kaum älter sind und mit der Situation, die sicher geglaubte Niederlage doch noch abwenden zu können, blendend umgingen. Nikitchanka jedenfalls besiegte Lung ebenso glatt und ohne Satzverlust (11:8, 11:5, 11:7) wie Tiefenbrunner Grohmann (11:3, 11:6, 11:5). Das letztlich wohl gerechte Remis nach einem spektakulären Bundesliga-Krimi war besiegelt.

„Insgesamt sind wir zufrieden mit dem 5:5 – ich denke, beide Teams hätten gewinnen können“, so TSV-Trainer Alexander Yahmed. „Nach dem Start sind wir wohl etwas glücklicher über den Punkt. Es war schon ein Schock, dass unser Einser-Doppel nach 2:0 noch verliert. Wir hatten dann mit Laura auch wieder 2:0 Sätze und verlieren. Aber das 5:5 ist echt okay.“ Yahmed fügt hinzu: „Wie versprochen wurde Topsport gezeigt.“

„Unterm Strich bin ich mit dem Unentschieden sehr zufrieden. Es war absolut toll und überragend, wie die Mädels gekämpft und sich dadurch wieder ins Spiel zurück gefightet haben“, freute sich Schwabhausens Abteilungsleiter Helmut Pfeil. „Egal wie die letzten Spiele nun enden werden: Wir werden definitiv nicht auf einem Abstiegsplatz die Vorrunde beenden. Das ist ein erster Teilerfolg auf unserem sicher nicht leichten Weg zu unserem Ziel Klassenerhalt.“

„Am Ende fühlt es sich wie eine Niederlage an“, sagt TVB-Frontfrau Jessica Göbel. „Wir haben die ganze Zeit geführt, aber man muss auch sagen, dass Schwabhausen näher an einem Sieg war als wir.“ Göbel, die die knappe Niederlage Tiefenbrunners gegen Lung im Hinterkopf hat, präzisiert: „Es hat nicht viel gefehlt und wir hätten im unteren Paarkreuz 0:4 gespielt - das ist einfach zu wenig.“  Göbels Resümee: „Für beide Teams ist das 5:5 letztendlich gerecht, aber es bringt auch niemanden voran. Es wird eine spannende Rückrunde geben.“ 

 

Quelle : www.tischtennis.de / Stephan Rocher